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Benachrichtigungstext

Das Tal in Parádfürdő wurde das erste Mal 1730 als Heilbad erwähnt. Die erste Beschreibung über das Heilwasser stammt auch aus diesem Jahr von Bél Mátyás, der das damals verwendete Heilwasser als „ Salzwasser” erwähnt. Die Schönheit der Landschaft, das günstige Klima, die Heilgewässer die sich zum Trinken und zum Baden eignen, machten Parádfürdő zu einem  sowohl im Inland als auch im Ausland anerkannten Kurort.

Nach der Anordnung von Mária Terézia, der österreichischen Kaiserin, mussten im Jahre 1763 die Badeorte Ungarns nach Komitaten aufgemessen werden. Im Bezirk Heves wurde ein Arzt  aus Eger,Dr. Markót Ferenc mit der Aufgabe beauftragt. Er entdeckte,dass das von den Einheimischen „Salzwasser” genannte Wasser einen hohen Alaungehalt hat. Markhot Ferenc bewies es wissenschaftlich und schrieb, dass das Wasser in Parád neben dem Alaun auch viel „ Vitriolum Matriale” Eisenvitriol enthält.

1795 führte Kitaibel Pál, der europaweit bekannte Naturwissenschaftler, die genaue Analyse der Heilgewässer durch.

1817 analysierte Prof. Meissner die Gewässer in Parádfürdő noch genauer.Das Bad, wo die Lősug der Alaunsteine verwendet wurde, funktionierte ganz einfach. Nach Fáy András gab es auch noch 1819 Badezimmer, die schmalen Verschläge, meistens mit Ziegelstein ausgebaut waren und die, je ein angelaufenes kleines Fenster hatten.

Das Badewasser wurde in Kesseln afgewärmt und durch Rinnen in die „ Badezimmer” gelassen. Es war ein großes Problem, dass die Badewassertemperatur nicht geregelt werden konnte, wie er schreibt: „ Nach langem Herumschreien bringt das Bademädchen kaltes oder warmes Wasser” Zur Erholung nach dem Bad hatten nur diejenigen die Möglichkeit, die eines der vier Zimmer neben dem Bad mieten konnten. „ die ärmeren mussten sich auf dem Rasen  unter dem freien Himmel und auf dem ständig überfüllten Flur ausruhen und sie gingen oft kränker weg als sie kamen.”  „ Obwohl das Bad verhältnismäßig von vielen in Anspruch genommen wurde, konnte man in den Sommermonaten täglich mit 30, jährlich mit etwa 3000 Badegästen rechnen.”

Das Alaunwasser in Parádfürdő, wie es später Fáy András beschrieb, ist „ gelblich, schmeckt nach Alaun und leicht nach Eisen.” Wenn es gekocht wird bleibt es unten braun und es verfärbt die Eiche schwarz.”

1826 war der Besitzer des Landsgutes der Herzog Grassalkovits, den Teil des Landsgutes bildete auch Parádfürdő. Glechzeitig waren die Besitzer des Landsgutes in Debrő nach dem Pfandrecht Ullman Móric und  Kaán Samu. Sie erkannten die Heilkraft des Heilwassers und fingen  große Bauarbeiten an. Es wurden Parkanlagen angelegt, wunderschöne Fußgängerwege ausgestaltet.

Von 1827-1881 gab es in Parádfürdő 6 Km entfernt voneinander zwei Badeanstalten. Nach den oben erwähnten Bauarbeiten stieg ständig die Anzahl der Besucher, was im Interesse der fachgerechten Versorgung die regelmäßige Einstellung eines Badearztes. Der erste Arzt der Badeanstalt war 1828 Prunyi Mihály.

1845 war Dr. Erdei Pál der Badearzt in Parádfürdő, der 1853 mit dem Titel: „Heilgewässer in Parád” über seine achtjährigen Erfahrungen schrieb.

Przemy'i Lengyel Dániel erwähnt Parádfürdő in seinem Taschenbuch folgenderweise.” Es kann zu den berühmtesten Badeorten gezählt werden. Zu dieser Zeit kommt Parádfürdő in den Besitz der Familie Graf Károlyi und erlebt weitere dynamische Entwicklung.

Seit 1854 wurden weitere Bauarbeiten angefangen. Es werden 1854 das Zsuzsanna – Haus, 1865-66 der Alaunsalz-see, 1873 Hotel Ybl, 1893 Hotel Elisabeth gebaut. Die Baupläne der gebäude wurden von Ybl Miklós entworfen (das eine Hotel wurde später nach ihm benannt), der Ausführer war Koch Henrik. 1930 wurde die Nationalbildungsstiftung ins Leben gerufen, das die Betätigung von Parádfürdő übernahm.

Die Hotels wurden 1932 mit fließendem Wasser versorgt und erweitert. In einer Anordnung im Jahre 1934 wurde das Bad zum Heilbad gesprochen. „Heilbad in Parádfürdő” Das war der Rechtsvorgänger des staatlichen Krankenhauses.

1936-37 bekam Parádfürdő sein jetziges Gesicht.

1952 mit der Aufteilung der Badeanstalt-Stiftung kam das Staatliche Krankenhaus zustande.

In den 1960-70er Jahren wurde die Bettenanzahl nach weiteren Bauarbeiten von 131 auf 240 gehoben. Innerhalb dieser Bettenzahl wurden 40 Betten zur gynäkologischen Rehabilitation , 200 Betten zur gastroenteorologischen Rehabilitation verwendet.

Zwischen 1975 und 1979 Januar wurde das staatliche Krankenhaus in Parádfürdő in das Heilinstitution in Kékestető integriert, seit Januar 1979 gehörte auch das Lungensanatorium in Mátraháza zu den Institutionen, der gemeinsamme Name war Matraer Staatliches Heilinstitut die drei Krankenhäuser hatten bis zum 1. Januar 1994 eine zentrale Leitung.

Nach 1994 wurde das Krankenhaus als staatliches Krankenhaus wieder selbstständig. 

Seit dem 1. April 2007 gab es im Staatlichen Krankenhaus keine Krankenversorgung, diese Aufgabe bekamen die Firmen der Hatvaner Selbstverwaltung im Rahmen eines Mietsvertrages.

Seit dem 1. Juli 2012 funktioniert das Staatliche Krankenhaus in Parádfürdő als selbstständige Institution wieder. Auf 70 Betten wird die Rehabilitation der Bewegungsapparate, auf 25 Betten gastroenteorologische Rehabilitation durchgeführt ,auf 25 Betten werden die chronischen Krankheiten der Inneren Medizin behandelt.